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Was ist Archäologie?

Archäologie informiert umfassend über historische Zusammenhänge und Entwicklungen in einer Region oder Kulturlandschaft, einer Stadt bis hin zu kleineren Siedlungen auf dem Land.

Sie verhilft zu grundlegenden Erkenntnissen über die Lebensbedingungen des Menschen von der Vorzeit bis in die Moderne.

Zunächst lebten unsere Vorfahren bekanntermaßen als Nomaden (Jäger und Sammler) ohne greifbaren Wohnsitz. In der Jungsteinzeit wurden sie sesshaft, bauten Häuser, betrieben Ackerbau und Viehzucht, hatten Haustiere. So zählt der Hund seit vielen Jahrtausenden zu unseren treusten Begleitern und wurde nicht selten bereits damals liebevoll bestattet.

Besonders in den Epochen ohne schriftliche Zeugnisse wäre über die Wohnungen, den Speiseplan und beispielsweise auch Aussehen und Krankheiten der Altvorderen ohne die Archäologie so gut wie nichts bekannt.

Aber auch die Schriftquellen der jüngeren Epochen informieren leider kaum über den Alltag des Menschen. Gezielte Erkenntnisse zum Leben in römischen oder mittelalterlichen Städten beispielsweise bekommen wir fast ausschließlich durch die Ausgrabungsergebnisse und deren Auswertung mit Hilfe der Fachleute aus den Bereichen Anthropologie, Zoologie und Botanik.

Jede archäologische Ausgrabung führt zu unerwarteten neuen Erkenntnissen und zeigt  neue Fragestellungen auf, denen nur durch weitere Forschungen begegnet werden kann. Archäologie ist also eine absolut lohnende und notwendige Daueraufgabe, deren Akzeptanz durch Ihre Mitgliedschaft im Förderkreis maßgeblich gestärkt wird. 

Archäologie verhilft dazu die Geschichte der Menschheit nachzuvollziehen und dadurch maßgeblich, die Moderne besser zu verstehen.