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Vortrag in Heidelberg: „Burg Wildenberg im bayerischen Odenwald“, Geschichte, Architektur, Literatur

21. Februar 2018
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Es referieren Manfred Hofmann, Klemens Scheuermann und Clemens Speth, Vor-Ort-Begleiter des Geo-Naturparks Bergstraße-Odenwald.

„Sicherlich nicht die schönste Burg, aber doch eine der romantischsten. Bestimmt nicht die bedeutendste Burg, aber doch außergewöhnlich. Eigentlich so stark mit ihren dicken Mauern, aber doch so vergänglich. Ein Beispiel für den Kreislauf des Lebens, des Werdens, Seins und Vergehens.“
Die drei Autoren und Begleiter durch den Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald Manfred Hofmann, Klemens Scheuermann und Clemens Speth haben akribisch Details und Fakten zusammengetragen, um das Thema aus allen Blickwinkeln zu beleuchten. Zu Beginn wird Klemens Scheuermann einen allgemeinen Abriss über den Werdegang der Burg geben – von der baulichen Entstehung über die Nutzung bis zur Zerstörung der Anlage. Clemens Speth spricht vom romanischen Bauschmuck der Anlage in Zusammenhang mit den Erhaltungsmaßnahmen. Glücklicherweise sind einige eindrucksvolle Architekturteile erhalten geblieben, sowohl in situ (d.h. an der ursprünglichen Einbaustelle) wie auch in Gestalt zahlreicher Fundstücke, die in Museen und Sammlungen aufbewahrt werden. Zu verdanken ist dies paradoxerweise gerade dem Umstand der Zerstörung der Burganlage im Jahr 1525, bei der viel an ursprünglicher Bausubstanz verloren ging, aber auch einiges unter dem Zerstörungsschutt bis in die Neuzeit konserviert blieb. Im dritten und letzten Teil wird die alte Streitfrage diskutiert: Schrieb Wolfram von Eschenbach Teile seines Parzival auf Burg Wildenberg? Welche möglichen Verbindungen, aber auch Widersprüche gibt es zwischen dem Epos „Parzival“ und der Geschichte der Burg bei Preunschen? Bis in die Gegenwart gibt es hierzu unterschiedlichste Auffassungen und Thesen.

Eintritt € 3,-

Infos:

Start
21. Februar 2018
19.00 Uhr
Ende
20.30 Uhr
Ort
Kurpfälzisches Museum, Hauptstraße 97, 69117 Heidelberg, Großer Salon